Ein spannendes Thema. Reinkarnation und Karma gehören eigentlich eng zusammen. Trotzdem möchte ich diese beiden Themen gesondert erörtern und zuerst auf den Aspekt Kirche und Bibel eingehen. Weiter unten werde ich das Thema Reinkarnation behandeln.
Zu Beginn scheint es mir wichtig anzumerken, dass die Lehre der Exkarnation und der Reinkarnation niemandem aufgezwungen werden darf. Je nach Seelenreife spürt ein Mensch selber, ob er diese Lehre annehmen kann oder ob er diese verneint. Mir ist auch klar, dass sich bei dem Thema Reinkarnation die Geister scheiden und dadurch unser Weltbild grundlegend in Frage gestellt wird.
So oder so, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, sollte nicht unsere ganze Aufmerksamkeit aufbrauchen. Wichtiger ist es, das es ein Leben vor dem Tod gibt. Ein erfülltes, zufriedenes Leben. Bei vielen Menschen zieht das Leben nämlich wie im Traum oder Halbschlaf vorbei und wird kaum wahrgenommen. Wenn sie dann zwischendurch mal aufwachen, erschrecken sie, wie schnell die Zeit vergangen ist. Das habe ich auch so, nur spielt es sich bei mir zwischen 23 00 Uhr und 07 00 Uhr ab.
In der westlichen Welt, in der wir leben, werden wir mehr oder weniger vom christlichen Glauben geprägt. Die Bibel ist bei uns das meistverkaufte Buch. Demnach also ein Bestseller, obwohl dieses Buch nichts mehr mit der ursprünglichen Verfassung zu tun hat. Im laufe der Jahrhunderte, wurde diese mehrfach umgeschrieben und ist deshalb für mich heute nahezu wertlos. Trotzdem bietet die Bibel uns eine wesentliche Grundlage in Glaubensansichten. Leider aber lehnt die Kirche gerade die Reinkarnation ab, obwohl es deutliche hinweise für eine Reinkarnation in der Bibel gibt. Zum Beispiel wird in der Bibel ganz klar erklärt: “Denn wer da hat, dem wird gegeben, daß er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat.“. Matth. 13,12 und Luk. 8,18 und 19,26. Die Erklärung: Wer im Leben gutes tut und Notleidenden hilft, der sammelt positives Karma an und im nächsten Leben geht es ihm noch besser. Wer aber an Notleidenden vorbei geht, der wird auch im nächsten Leben an Not leiden.
Oder an anderer Stelle: Wer zum Schwert greift, kommt durch das Schwert um (Matth. 26,5). Weiter: Was du anderen tust, das wird auch dir getan (Obadia 15,1 Mos. 9,6) In der Umwelt findet sich dafür kaum ein Beweis. Es geschehen Morde die nie aufgeklärt werden, oder Terroristen werden in deren Heimatländer als Helden gefeiert. Ganz klar ein Hinweis auf eine Reinkarnation. Es gibt derer noch viele Hinweise in der Bibel.
Die Kirchen lehnen das Wissen von Reinkarnation und Karma, das noch zur Zeit Jesus weit verbreitet war, strikt ab. Beim Konzil zu Nikäa im Jahre 325 n. Chr. wurde (fast) alles, was in den Evangelien von Reinkarnation zeugte, getilgt.
Tatsächlich aber lehrte Jesus Reinkarnation und Karma - Die verantwortlichen Kirchenväter und Machthaber haben also bewußt die Lehren der Evangelien verfälscht!
Wenn die Menschen Kummer und Sorgen hatten oder Not litten, wurde ihnen statt dessen gesagt, dass dies eine Prüfung Gottes sei. Außerdem würde derjenige, der Gott gefällig sei, auch keine Not leiden. Daß dies nicht so ist, weiss heute jeder. Hoffe ich wenigstens.
Aber: Nicht Gott erlegt uns schwere Prüfungen auf, um uns zu bessern! Das ist eine bewußte Täuschung, die erklären sollte, woher die 'Schicksalsschläge' kommen - und die benötigt wurde, weil die Kirche die Reinkarnation nicht in ihr Programm einbezog. Ohne Reinkarnation und ohne Karma gibt es aber keine logische Erklärung für die menschlichen Probleme und Herausforderungen, für Unglück, Krankheit, plötzlichen Tod, für Mangel, Not und Armut, für Gewalt und Angst. Also musste Gott herhalten, um unsere eigenen Fehlleistungen zu erklären, und Eva mit ihrem angeblichen 'Sündenfall', um Not und Mühsal der Menschen (und auch die 'Minderwertigkeit' der Frauen!) zu begründen! Die Kirchen oder besser gesagt, die Religionen, haben es bis heute noch nicht fertiggebracht, Frau und Man auf die gleiche Stufe zu stellen. Das gibt zu denken.
Natürlich kann der Mensch nicht in einem einzigen Leben, wie die Kirche es lehrt, seine sämtlichen Belastungen überwinden. Also ergibt er sich voller Angst der Kirche, in der Hoffnung, als unverbesserlicher “Sünder“ schon vom Mutterleib an dennoch des Ewigen Lebens für würdig befunden zu werden. So wurden die Menschen seit 2000 Jahren in Abhängigkeit und Angst gehalten, abhängig vom Wohlwollen des weltlichen Oberhauptes und abhängig vom Wohlwollen Gottes, d.h. von der Kirche als Mittlerin oder selbsternannte Vertretung Gottes.
Dies sind aber nur Täuschungen. Das Leben der Menschen ist ja, wie alles Leben, ewig. Diese Täuschungen haben uns insbesondere unsere Selbstverantwortung genommen, die es uns gestattet, uns von allem Un-Heil wieder selbst zu befreien! Statt dessen wurden die Menschen zu bloßen Subjekten degradiert, die dem “Schicksal“ ausgeliefert und von der Gunst Gottes, die wiederum nur durch die Kirche erreichbar sein sollte, abhängig waren. Damit begründete die Kirche ihre Legitimation und ihren Machtanspruch. Die Kirche beansprucht natürlich auch die “Alleinrechte“ an Gott und Christus, die sie auf Erden innehat. Nur durch Christus komme der Mensch zu Gott - das heißt nach den Lehren der Kirche, durch die Kirche, die ja Gott und Christus auf Erden zu vertreten meinte. Auch das sollte die Menschen an die Kirche binden!
Sehr viele Menschen verloren ihre ohnehin scheinbar vergeblichen Hoffnungen und verzweifelten am Leben. Sie begannen, an Gott zu zweifeln und wandten sich von den Religionen ab. Das dürfte u.a. die Ursache für die Bauernkriege und andere frühere und spätere Erhebungen, sowie im 19. Jahrhundert für die Entstehung und Verbreitung des Kommunismus und des materialistischen Weltbildes mit all seinen Folgen und Konsequenzen sein. Wäre die Lehre von der Reinkarnation, wie sie Jesus tatsächlich verkündet hatte, in den “Christlichen Glauben“ aufgenommen worden, wäre dann alles anders gekommen? Ich bin der Überzeugung, dass das Wissen von Reinkarnation und Karma, also zu wissen, dass ich ernte, was ich säe, eine Gesellschaft verändern muss, und zwar hin zur Annahme der Selbstverantwortung. Da hat die Kirche meiner Ansicht nach verantwortungslos gehandelt.
Nach dieser Einleitung nun zum eigentlichen Thema. Die Reinkarnation.
Reinkarnation bedeutet wieder geboren zu werden und auch wieder zu sterben. Die Reinkarnation gibt uns die sinnvolle Erklärung für die zum Teil schwierigen Lebensumstände in denen wir manchmal feststecken. Sie erklärt, warum die einen kein oder nur ein geringes Schicksal und die anderen ein kaum überwindbares Schicksal haben.
Durch die Reinkarnation können wir nicht nur verstehen oder erkennen warum wir mit immer wiederkehrenden Situationen oder bestimmten Problemen konfrontiert werden, sondern wir können diese dadurch auch aus der Welt schaffen. Im Laufe einer Lebensspanne können wir vielleicht einige Probleme bewältigen, aber selbst das ist für uns sehr schwer, denn dafür ist zumindest erforderlich, die eigenen Probleme erst einmal zu erkennen, ja, überhaupt zu erkennen, dass wir eigene Probleme haben!
Mit dem Erkennen haben wir große Schwierigkeiten. Bekanntlich sind wir für unser eigenes Wesen "betriebsblind" und haben auch selten die Ehrlichkeit uns selbst gegenüber, die nötig wäre. Wir neigen dazu, alle Probleme erst einmal auf alle anderen abzuschieben - nicht wir sind problematisch, sondern alle anderen. Um uns vor unseren eigenen Problemen zu verstecken, haben wir etliche Tricks und Kniffe. Wenn wir unsere Probleme ehrlich lösen wollen, müssen wir auch ehrlich zu uns selbst sein.
Sobald wir wieder auf die Erde kommen, sind unsere vorgängigen Leben vergessen. Sinn dahinter ist, dass wir sonst zu verwirrt und abgelenkt von den vielen unterschiedlichen Erlebnissen und Eindrücken früherer Zeiten wären und uns nicht ausreichend auf die neue Inkarnation konzentrieren könnten.
Es wäre uns auch nicht möglich, unbefangen mit unseren Verwandten und Bekannten umzugehen, wenn wir sie aus traumatischen Erlebissen von einst noch kennen würden. Auch wissen wir nicht mehr bewußt, was wir alles “angestellt“ haben. Trotzdem machen wir dort weiter, wo wir aufgehört haben.
Somit fällt es den meisten von uns schwer, zu glauben, dass wir schon vor der Geburt existiert haben und lehnen diese Vorstellung konsequent ab. Das zu begreifen ist aber auch Teil unseres Lebens. Zu Bewußtsein erwachen. Doch natürlich verlangt der menschliche Verstand nach überprüfbaren Beweisen. Reinkarnationsbeweise gibt es viele. Auch wissenschaftlich belegte und nachgeprüfte. Viele spontane Erinnerungen und Ahnungen haben manchmal mit Erlebnissen früherer Leben zu tun. Oder man weiss, hier war ich schon mal. Oder man trifft jemanden und erkennt ihn als Bekannten ohne ihn/sie vorher gesehen zu haben. Die meisten Kinder können in die geistige Welt blicken. Sie sehen Wesen, die die Erwachsenen nicht sehen. Sprechen oder spielen mit ihnen. Leider wird dies sehr oft als kindliches Hirngespinst abgetan und die Kinder werden in die “Realität“ gezogen. Realität? Wo wir gerade dabei sind. Was ist die Realität? Ist das, was wir sehen und erleben real? Oder doch nur eine geistige Matrix? Eine perfekte Simulation?
Jedem Menschen bleibt es frei, eine Rückführung zu machen. Dies geschieht nicht in Hypnose sondern in einer Art verändertem Bewusstseinszustand, einem tagtraumähnlichem Alphazustand in tiefer Entspannung. Rückführungen sollten aber immer nur gut ausgebildete Personen vornehmen. Sonst ist die aufgebrachte Zeit umsonst.
Bei Rückführungen geht es meist um ein ungelöstes Problem oder seltener auch um reine Neugier. Gerade aber bei Rückführungen ist es eben möglich, für bestimmte Probleme Antworten zu finden. Zum Beispiel bei Partnerschaften. Wie kommt es, dass gerade diese zwei Menschen eine Verbindung eingehen? In Rückführungen zeigt es sich, warum diese zwei Menschen zueinander gefunden haben. Meistens handelt es sich dabei um einen Rollentausch oder die Verbindung gibt hier die Gelegenheit um sich zu versöhnen. Damit lassen sich viele Partnerprobleme lösen. Es scheint so, dass Versöhnungsbegegnungen eine höhere Priorität haben als einfache Wiederbegegnungen.
Wenn es in Partnerschaften nicht rund läuft, zeigt es sich oft, dass sexuelle Probleme dazu beitragen. Erotik und Sexualität sind sehr wichtige Punkte in einer Partnerschaft. Fehlen sie, handelt es sich nicht um eine wirkliche Liebespartnerschaft, sonder um eine Freundschaft, welche ein Zusammenleben nicht voraussetzt. In der sexuellen Vereinigung geschieht nämlich etwas höchst Wichtiges für die Partnerschaft. Es ist der seelische Energieaustausch und damit eine Verschmelzung auf geistiger Ebene. Natürlich nur, wenn die Vereinigung für beide in Liebe geschieht. Sex ohne Liebe ist eine andere Sache und hat in wirklichen Partnerschaften nichts verloren.
Die ERDE ist so zu einem Ort der Schulung von Seelen geworden.
Jeder von uns hat dafür einen Lebensplan, seinen Lebensplan. Was wir lernen sollen, erleben wir in unserer Außenwelt und die Außenwelt ist immer der exakte Spiegel unseres innersten Wesens, für das ja eben leider die meisten bekanntlich blind sind. Aber indem wir unsere Probleme im Außen erleben, können wir sie durch Überwindung unserer selbst, also durch Bewältigen (nicht durch Flucht, wozu ich auch Selbstmord zähle) auch innerlich lösen.
Das Wissen um diese Zusammenhänge hilft uns dabei. Und genau dieses Wissen erhalten wir, wenn wir es brauchen und dafür offen sind. So lernen wir, durch die Täuschung der Materie zu blicken, die Zusammenhänge von Allem und das Sein hinter dem Schein zu erkennen. Glauben Sie mir, es gibt nichts Spannenderes.