Ein zur Zeit wieder brennendes Thema, die Umwelt. Alles war schon mal da und verfloß im Nichts. Irgendwie habe ich meine Mühe, die ganze Angelegenheit sachlich zu verstehen. Angeblich bemüht sich doch jeder etwas für die Umwelt zu tun. Staat, Bürger, Industrien, überall werden Filter eingebaut, unsere Katalysatoren in den Fahrzeugen und so weiter. Aber die Situation wird immer schlechter. Entweder macht niemand wirklich was oder es wird nur eine schlechte Situation vorgetäuscht, also die Informationen stimmen nicht oder es hat alles gar keinen Einfluß auf die Verbesserung der Umwelt. Unsere Autos mussten alle mit Katalysator ausgerüstet werden. Scheinbar hat es aber nicht gebracht (ausser der Industrie). Tun wir etwas, aber das Falsche? Was nun?
Am Umweltdebakel sind hauptsächlich die Industrien und Fahrzeuge schuld. So wird’s ja behauptet. Dazu kommen noch die Heizungen und verschieden anderes. Zum Vergleich: der durch den Menschen verursachte CO2 Ausstoß, liegt Weltweit bei ca. 1%. Davon fallen auf den mobilen Verkehr 1/3. Also 0,33 % verursachtes CO2 durch Fahrzeuge. Lässt Sie das nicht auch nachdenklich werden.
Seit etwa 25 Jahren liegt unser Wald im Sterben. Sie erinnern sich bestimmt noch an die 80er Jahre. Das war das Thema dieser Zeit. Damals waren hauptsächlich die Autos schuld. So erklärte man es uns mit zum Teil unverständlichen wissenschaftlichen Erläuterungen und Behauptungen, die jeder Grundlage entbehrten. Ich weiss nicht wie es Ihnen damals ging. Ich suchte in meiner Umgebung hier im Flachland vergebens nach diesem sterbenden Wald und wunderte mich, wie dies auch viele andere taten. Vom behaupteten, kranken Wald war rein gar nichts zu sehen.
Wie wir alle wissen (wußte man damals auch schon), wachsen Pflanzen besonders gut wo es viele Abgase in der Luft gibt. Nämlich an Autobahnen, in den Tälern und in den Parks der Großstädte. Der Grund dafür ist im Stoffwechsel zu suchen, der komplementär zu dem unseren abläuft. Für die Menschen ist CO2 ein Abfall, für die Pflanzen ist Sauerstoff kein Abfall. Die Holländer blasen schon lange künstlich CO2 in ihre Treibhäuser, um den Wachstumseffekt der Pflanzen zu steigern.
Kranke Bäume gibt es schon. Nur finden sich diese in Höhen, fernab von Strassen und Industrie. Die Antwort ist einfach: Sie lautet Elektromagnetische Strahlung. Und jetzt wird’s spannend.
Was also hat der Wald mit Strahlung zu tun? Das ganze funktioniert folgendermaßen:
Wenn Sie einen Sender empfangen wollen, brauchen Sie eine Antenne, eine Spule oder auch nur ein stück Draht. Früher sendete man auf tiefer Frequenz und brauchte darum sehr lange, grosse Antennen. Heute wird auf hohen Frequenzen gesendet. Dadurch sind die Antennen sehr kurz (siehe Handy).
Lassen Sie uns jetzt mal ein Blatt eines Baumes näher betrachten. Die Struktur der Adern ähnelt einer Antenne. Da darin auch Flüssigkeit enthalten ist, sind sie hervorragend geeignet um Radiowellen und dergleichen zu empfangen und genau das tun sie auch. Stecken Sie doch mal einen grünen Zweig in den Antenneneingang Ihres Fernsehers und staunen Sie wie gut dieser als Empfangsantenne funktioniert. Die Zweige und Blätter sind nicht zufällig so gewachsen.
Die kosmische Strahlung wird durch die Erdatmosphäre abgeschirmt. Mit Ausnahme von Licht und Wärmestrahlung, beides nehmen wir war. Zusätzlich wir die Erdatmosphäre noch von Mikrowellen durchdrungen. Diese nehmen wir nicht war, da diese Mikrowellenstrahlung nur 1/1'000’000’000 (tausendstel Million) davon ausmachen. Unsere Pflanzen aber sind auf diese Mikrowellen angewiesen und nutzen sie auch. Mikrowellen durchdringen feste Materialien. So bekommen auch die unteren Blätter, welche im ewigen Schatten leben, Energie. Haben Sie sich noch nie gewundert, warum es zwischen den Blättern, welche zuoberst dem Licht ausgesetzt sind und den untersten im Schatten, keinen wirklichen Unterschied gibt? Da diese Strahlung aber sehr schwach ist, muss die Empfindlichkeit unserer Pflanzen sehr hoch sein.
Was geschieht nun, wenn diese Blätter oder Bäume einer bis zu hundertmilliardenfach stärkeren Strahlung, ausgesetzt werden? Schwierig? Stecken Sie doch mal Ihr Kabeltelefon oder die Taschenlampe direkt an der Steckdose an. Jedes System knallt bei Überlastung durch. So auch die Natur.
Der von Konrad Ermer durchgeführte Versuch zeigt diese Zusammenhänge deutlich. Er baute um eine geschädigte Fichtengruppe, die in der Nähe eines Sendeturms standen, einen Faradayschen Käfig, welcher keine Wellen durch ließ. Die Fichtengruppe erholte sich nach einigen Monaten, während aussen stehende Fichten weiter erkrankten und abstarben.
Richtfunkantennen, Radaranlagen, Fernsehsender, Sender für Mobiltelefone, senden im Zentimeterbereich. Sie stehen auf Anhöhen und nicht in den Tälern.
Es ist mir bewußt, daß sich heute niemand gerne von den bequemen Dingen wie, Funkübertragung, Fernseher, Handy und so weiter trennen möchte. Trotzdem werden wir in eine kritische Situation kommen, wenn mit Elektrosmog weiterhin dermaßen verantwortungslos umgegangen wird. Dass es sich um diesen kleinen Gewinn der Bequemlichkeit nicht lohnt, sollte allen endlich klar werden. Ausserdem haben wir noch eine Verantwortung unseren Nachkommen gegenüber.
Was mich an der ganzen Angelegenheit am meisten ärgert, ist der Lug, denn die verantwortlichen Stellen verbreiten. Immer wieder versucht man den Bürger für den eigentlichen Verursacher blind zu machen. Leider wird heute jeglicher Unsinn als wahr akzeptiert, hat er erstmal den Behördenstempel drauf.